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Te Araroa

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Pacific Crest Trail, Arizona Trail, Alpenüberquerung, Te Araroa, Colorado Trail, Hexatrek und viele mehr: Danny nimmt uns mit auf seine vielen, vielen Fernwanderungen, die er in den letzten Jahren so gemacht hat: Alles fing mit dem Klassiker, dem Pacific Crest Trail, an und dann ging’s irgendwie immer weiter. Ursprünglich mit heftigem Fernweh ausgestattet und backpackend in der Welt von Hostel zu Hostel unterwegs, ist Danny mittlerweile süchtig nach dem Draußensein beim Wandern, süchtig nach epischen Landschaften und das auch am liebsten mehr oder weniger allein. 

Manchmal weiß man einfach, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, um sich einen Traum zu erfüllen. Bei Katrin war es 2016 soweit als sie auf dem Balkon ihrer neuen Wohnung stand. Sie kündigte, nahm sich ein Jahr Zeit und wollte wandern. Seitdem sie eine Dokumentation über eine Wanderung auf dem Appalachian Trail gesehen hatte, ließ sie der Gedanke ans Fernwandern nicht mehr los. Aber als sie ihre Entscheidung zur Auszeit fällte, war die Wandersaison auf der Nordhalbkugel schon im vollen Gange. Warum nicht auf der Südhalbkugel irgendwo wandern gehen?! Gesagt, getan und so stand Katrin im November 2016 am Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt des Te Araroa und lief los. In den darauf folgenden Monaten wanderte sie die knapp 3000 km bis nach Bluff, ein kleiner Ort, der das südliche Ende des TA markiert. 

Da ich auf dem Pacific Crest Trail das erste Mal überhaupt vom Te Araroa gehört hatte, ich sofort Feuer und Flamme war, bin ich direkt von den USA über Australien nach Neuseeland geflogen, um Anfang Januar im Süden der Südinsel Neuseelands zu starten. Meine größte Fehleinschätzung des Te Araroa war, dass ich meinte, dass ich meine Wanderung vom Pacific Crest Trail einfach auf den TA übertragen und dort fortsetzen könne. Die erste Lektion, die ich sehr schnell lernte, war, dass jeder Wanderweg individuell ist und seine ganz eigenen Herausforderungen hat.