Der wohl am häufigsten genannte Aspekt, warum man mit anderen wandern möchte, ist, dass man Herausforderungen nicht allein angehen muss und die schönen Momente mit jemanden teilen kann. Ich finde, insbesondere letzteres ist immer so schnell dahingesagt, beinah wie eine Floskel, aber was bedeutet es eigentlich, bzw. was bedeutet es uns, wenn wir schöne Momente mit anderen teilen?
Geht man in diverse Outdoor-Läden oder folgt man auch so manch anderem Wander- und/oder Outdoorpodcast oder Social Media-Account, könnte man meinen, man muss erst einmal ganz viel Zeit und Energie in Ausrüstungsrecherche und dann ein kleines Vermögen in Zelt, Rucksack, Schuhe, Kleidung und eben in all die Dinge, die man so bräuchte, stecken.
24-Stunden-Challenge, innerhalb von 14 Tagen auf dem Pacific Crest Trail durch Oregon, den Nord Süd Trail in unter 100 Tagen wandern … Rucksackgewicht um die 3 kg, jeden Tag ‘nen Marathon. Dazu jede Menge FKTs (=Fastest Known Times), die einen nur noch sprachlos zurücklassen.
Das ist eine der häufigsten Fragen, die ich höre oder die ich oft lese, wenn es darum geht, sich auf eine – in den meisten Fällen – erste Weitwanderung vorzubereiten. … und so einfach ist diese Frage gar nicht zu beantworten.
So langsam gehts los – die ersten packen ihre Rucksäcke, um bald in die USA zu fliegen, um wahrscheinlich einen der drei großen Trails – Pacific Crest Trail, Appalachian Trail, Continental Divide Trail – unter die Füße zu nehmen.
Wenn weites Wandern nun sogar schon bei SPIEGEL Online angekommen ist, dann ist das ein untrügliches Zeichen. In einem Artikel (leider nur hinter der PayWall) wurden neulich sieben neue Weitwanderwege vorgestellt, die entweder bereits wanderbar sind oder es bald sein werden.