The following days between Kerikeri at km 223 and Ngunguru at km 348 were characterized by lots of kilometer along roads and through farmland.
Nicht jede weite Wanderung muss über Monate andauern … manchmal reichen schon ein paar Tage, um sich aus seinem Alltag herauszubeamen. Genau das hatte ich im Sinn, als ich mich für den etwa 60 km langen Abel Tasman Coast Track in Norden der neuseeländischen Südinsel entschieden habe.
In Aotearoa Neuseeland kann man eigentlich gar nicht anders und wandern gehen: ein Tag, mehrere Tage, oder am besten gleich einige Wochen am Stück.
Jakob ist nach Neuseeland gekommen, um in Auckland zu arbeiten. Dort waren wir Kollegen und haben uns sogar ein Büro geteilt. Natürlich haben wir über den Job gesprochen, aber auch ganz viel übers Wandern. Nachdem dann der Vertrag erfüllt war, machte sich Jakob auf, um vor allem die Südinsel wandernd für sich zu entdecken.
As being somewhat adventurous and in love with hiking, I would not just fly to Christchurch to visit the concert. So, the plan was to take a night bus from Auckland down to Wellington, hop on a ferry to the south island, and meet up with a good friend, Jakob, to hike the 71-km-long Queen Charlotte Track in the beautiful Marlborough Sounds. After the hike, which would take four days, we decided to make our way to Christchurch, visit the concert, and afterward, I would fly back to Auckland for work.
Manchmal weiß man einfach, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, um sich einen Traum zu erfüllen. Bei Katrin war es 2016 soweit als sie auf dem Balkon ihrer neuen Wohnung stand. Sie kündigte, nahm sich ein Jahr Zeit und wollte wandern. Seitdem sie eine Dokumentation über eine Wanderung auf dem Appalachian Trail gesehen hatte, ließ sie der Gedanke ans Fernwandern nicht mehr los. Aber als sie ihre Entscheidung zur Auszeit fällte, war die Wandersaison auf der Nordhalbkugel schon im vollen Gange. Warum nicht auf der Südhalbkugel irgendwo wandern gehen?! Gesagt, getan und so stand Katrin im November 2016 am Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt des Te Araroa und lief los. In den darauf folgenden Monaten wanderte sie die knapp 3000 km bis nach Bluff, ein kleiner Ort, der das südliche Ende des TA markiert.
Da ich auf dem Pacific Crest Trail das erste Mal überhaupt vom Te Araroa gehört hatte, ich sofort Feuer und Flamme war, bin ich direkt von den USA über Australien nach Neuseeland geflogen, um Anfang Januar im Süden der Südinsel Neuseelands zu starten. Meine größte Fehleinschätzung des Te Araroa war, dass ich meinte, dass ich meine Wanderung vom Pacific Crest Trail einfach auf den TA übertragen und dort fortsetzen könne. Die erste Lektion, die ich sehr schnell lernte, war, dass jeder Wanderweg individuell ist und seine ganz eigenen Herausforderungen hat.
Meine Vorbereitung für den Te Araroa begann ein Tag, bevor ich losgelaufen bin. Dies ist jedoch dem geschuldet, dass ich die Monate zuvor bereits zwei andere Fernwanderwege gelaufen bin und der Ansicht war, ich benötige keine spezielle Vorbereitung. Im Großen und Ganzen sollte man sich jedoch sehr wohl mit der Vorbereitung auf diesen Trail befassen.
Ich habe mich dazu entschieden, im Süden, in Bluff, los zu wandern und nach Norden zu gehen. Dazu ausschlaggebend waren drei Faktoren: Zum einen konnte ich vor Anfang Januar nicht loswandern. Um zu einer günstigen Zeit im Norden zu beginnen, hätte ich schon Ende Oktober nach Neuseeland fliegen müssen und da war ich noch auf dem Pacific Crest Trail (PCT) unterwegs.
Some bits and pieces written while I was hiking the Te Araroa. The whole trail was a roller coaster of emotions, but also a beauty of a trail.