
Übers Beobachten, Experimentieren und Loslassen – Mit Pegah auf dem Rad unterwegs – Wanderwach & Kaffee
Mein heutiger Gast ist Pegah. Sie ist gebürtige Iranerin, lebt seit 16 Jahren in München und arbeitet und forscht im IT-Bereich. Neben ihrem Beruf ist sie vielseitig interessiert und malt, schreibt und spielt Improvisationstheater. Ein Fahrrad zu besitzen war ihr größter Wunsch, als sie nach Deutschland kam und so hat sie erst mit Mitte zwanzig auf der Münchner Theresienwiese gelernt, überhaupt Rad zu fahren.
In dieser Episode sprechen wir über ihre Entwicklung vom ersten Versuch auf zwei Rädern hin zu wochenlangen Bikepacking- und mehrtätigen Weitwander-Touren durch Europa. Doch es geht uns nicht um Streckenrekorde, die perfekte Ausrüstung oder Höchstleistungen: Wir sprechen darüber, was das Unterwegssein im Inneren auslöst. Pegah teilt ihre Gedanken zu Minimalismus, Urvertrauen und der Kunst, ohne durchgetakteten Plan zu reisen. Außerdem gibt sie uns sehr persönliche Einblicke in ihre Kindheit und ihr Aufwachsen im Iran und erklärt, wie das Reisen ihren Blick auf Freiheit, das Alleinsein und sogar die eigene Vergänglichkeit verändert hat.
Diese Episode ist nicht nur interessant für alle, die Lust auf Bikepacking und Wandern abseits von Ausrüstungs-Fokus suchen, sondern für alle, die das Unterwegssein auch als Experiment verstehen und nach Inspiration für mehr Gelassenheit, Ruhe und neue Perspektiven im Alltag suchen.
Viel Spaß beim Hören,
Eure Mareike

